Bildbearbeitungsprogramm

Ich bin kein guter Photograph. Ich bin dilettantischer und weniger als jeder Hobbyphotograph, aber trotzdem oder vielleicht gerade deswegen mag ich keine Bildbearbeitung. Irgendwie finde ich das gelogen. De facto nutze ich diese natürlich auch. Zum Schneiden und Beschriften und ich experimentiere an Pics hin und wieder, dann aber extrem übertrieben und somit erkennbar. Meinetwegen auch um  Alben zu erstellen, Collagen und dergleichen. Und wenn ein Jmd unbedingt bunte Schmetterlinge einfügen möchte … . I don’t care, wer’s mag! Und unbestritten bleiben natürlich auch die Retronauten. Die dürfen das.

Was ich meine und überhaupt nicht mag ist dieses Post-Aufhübschen von Photos. Rauschen unterdrücken, Gegenlicht rein, schärfen, weichzeichnen und was weiß ich nicht noch alles… .Ich empfinde das Cutting schon als einen Eingriff in die Atmosphäre. Manchmal will ich diese zwar auch verändern und manchmal muss ich schneiden oder pixeln, weil sich auf dem Bild Menschen oder Produkte befinden, die dort nicht rauf möchten oder dürfen, aber ehrlich ist das nicht mehr. Eigentlich will ich was mich im echten Leben beeindruckt und überrascht hat, hinterher auf dem Pic sehen ohne das ich dieses erst rein oder raus manipulieren muss.

Die heutigen Cameras nehmen mir schon sehr viel Können ab und insofern findet während ich knipse bereits eine Bildbearbeitung statt. Makro wirkt sicherlich zuweilen auch unatürlich, aber ich muss trotz sich permanent weiter entwickelnder Technik in facto sehen, einstellen und einfangen. Wenn’s scheisse aussieht hab ich eben verkackt. Das Motiv, die reale Situation und vor allen das ehrliche Gefühl wird sich niemals wiederholen und lässt sich auch nicht wiederherstellen oder gar bearbeiten.

Und deswegen muss ich eben aufmerksamer werden, lernen die richtigen Lichtverhälnisse zu erkennen und und und… Denn ich habe keine Lust 1000000 Std zu investieren um ein brauchbares Pic zu bekommen. Ich muss eben mehr üben!

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