falsche Momente

Kennt ihr das? Ihr wollt ausgehen, seid mit jmd verabredet oder trefft euch bei Euch zu Hause. Die Wohnung ist sauber, eingekauft für die nächsten 5 Wochen ist auch, Fenster sind geputzt, Nougatschokolade richtig temperiert und in Reichweite. Ihr freut Euch! Alles, wirklich A L L E S  ist perfekt. Es klingelt und ihr wisst: Nee, jetzt nicht! Ein falscher Moment. DER falsche Moment. 1 Minute später und ich wäre mit einem Hurra- endlich an die Tür gestürmt. 1 Minute früher hätte ein freudiges Lächeln auf meine Lippen gezaubert, aber justamente dieser Moment, diese 8/10 sek sind entscheidend für den Verlauf der nächsten Stunden. Oder falls ich mich nicht mehr kriege für den ruinösen Ablauf des gesamten Abends.

Warum ist das so? Es ist lächerlich, soviel ist klar, aber dennoch bekomm‘ ich in Momenten wie diesen das falsche Gefühl nicht aus mir raus. Manchmal gelingt mir schon, allerdings muss ich mich dann stur darauf konzentrieren und erreiche dann so ziemlich das Gegenteil eines zwanglosen tollen Abends auf den ich mich ursprünglich gefreut hatte. Von Natur aus bin ich ohnehin die Imperfecta in persona. Daran kanns also nicht liegen. Und v Freunden weiß ich daß sie diese falschen Momente auch kennen… Schon strange!

Advertisements

3 Gedanken zu „falsche Momente

  1. Liebe Martie,

    doch das kenne ich auch, man kann es einfach nicht planen, ich sage immer, die Tagesform entscheidet, oder der augeblickliche Zustand. Bei mir ist es oft so, ich würde jetzt gerne los um jemanden zu besuchen, einen Moment später ist alles vorbei, also keine Lust mehr. Ich mag es auch nicht lange vorher Termine zu machen, am besten spontan los, aber das mag der besuchte nicht immer sehr gerne 😦
    Aber zu dir zurück, wie die Stunden verlaufen entscheidet auch der Moment, das falsche Gefühl meine ich ist ein ganz mieses Gefühl, man versucht es abzuschütteln, man reisst sich zusammen, doch selten klappt es. Der Gegenüber spürt diese Unruhe, vielleicht sollte man genau darüber sprechen, denn ansonsten fühlt sich der Besucher nicht willkommen. Es sind eben die eigenen Gedanken die vieles kaputt machen.

    Vielen Dank für diesen Eintrag, die Gedanken warum und wieso nehme ich heute mal mit.

    Liebe Grüße, Fred

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.